Begleitend zum großen TV-Erfolg "Die Gustloff" erscheint der Film pünktlich zur Ausstrahlung als Doppel-DVD. Auf der zusätzlichen DVD befindet sich ca. 60 Minuten interessantes Bonusmaterial. Im 15 minütigen "Making Of" erfährt man die Enstehung des aufwendigen TV-Films. Die restlichen 15 Minuten sind eine Dokumentation mit Guido Knopp über den Untergang der Gustloff.
Der Film greift das erschütternde Schicksal der Menschen an Bord der "Wilhelm Gustloff" auf, die am 30. Januar 1945 versuchte, tausende Flüchtlinge vor der anrückenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt.
Gotenhafen, 1945. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor der
heranrückenden Roten Armee in der Hafenstadt gestrandet. Der junge
zivile Fahrkapitän Hellmut Kehding (Kai Wiesinger) erhält den Auftrag
mit der "Wilhelm Gustloff" etwa 1.500 Wehrmachtsangehörige und soviele
Flüchtlinge wie möglich nach Kiel zu bringen. Unter den Flüchtlingen
sind Lilli Simoneit (Dana Vávrová), ihr 16-jähriger Sohn Kalli (Willi
Gerk) und die hochschwangere Marianne (Anja Knauer). Sie hoffen wie
Tausende andere auch, mit der Gustloff in Sicherheit zu gelangen. In
Gotenhafen trifft Hellmuth Kehding auch seine große Liebe Erika
Galetschky (Valerie Niehaus) in Gotenhafen wieder. Sie arbeitet als
Marinehelferin unter dem strengen Regiment von Berta Burkat (Ulrike
Kriener) in der Flüchtlingsaufnahme. Hellmuth setzt nun alles daran,
auch sie aufs Schiff zu bringen.
Doch Hellmuth Kehding ist nicht der einzige, der auf der "Wilhelm
Gustloff" etwas zu sagen hat. Schnell gerät er mit dem militärischen
Transportleiter, Korvettenkapitän Petri (Karl Markovic), aneinander.
Petri drängt auf ein vorzeitiges Auslaufen, um seine U-Boot-Männer
schnellstmöglich zum Fronteinsatz nach Kiel zu bringen. Ohne
ausreichenden Geleitschutz muss die Gustloff ins Ungewisse fahren. Noch
beim Ablegen am Mittag des 30. Januar gelangt ein abgefangener, dubios
verschlüsselter Funkspruch an Bord. Die Schiffsführung fürchtet einen
Anschlag und lässt alle Decks nach Sprengsätzen und möglichen
Saboteuren durchsuchen. Als dann eine zweifelhafte Kollisionswarnung
auf der Kommandobrücke eingeht, kommt es endgültig zum Eklat: Gegen
Hellmuts Willen lässt Korvettenkapitän Petri die Positionslichter
setzen. Hellmut scheitert an der Anmaßung seiner Kollegen - drei
Kapitäne sind zwei zu viel. Als ihm das Kommando entzogen wird,
versucht er noch die Herkunft des Funkspruches zu klären und die unter
Druck geratene Erika zu schützen, doch da sind die Positionslichter
schon von einem russischen U-Boot entdeckt worden und die nächtliche
Katastrophe in der eisigen Ostsee ist nicht mehr aufzuhalten…
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